© Jeanette Fritz / fundus.media
Wir sind eine Kita in evangelischer Trägerschaft.
Uns ist es ein Anliegen, religiöse Werte und Inhalte altersgerecht in unseren Alltag zu integrieren Dies passiert täglich im sozialen Miteinander. Die Kinder teilen z.B. ganz selbstverständlich ihr Frühstück, wenn ein anderes Kind keines mitgebracht hat. Sie trösten den anderen, wenn er traurig ist und helfen dort, wo andere nicht alleine zurechtkommen.
Unsere Aufgabe als Fachkräfte ist es, sensibel zu sein und aus Beobachtungen heraus Impulse der Kinder aufzugreifen und diese religionspädagogisch zu verdeutlichen. Im alltäglichen Leben einer Gemeinschaft ist religiöse Erziehung in allen Bereichen miteinander verbunden und wird ganzheitlich gelebt.
Den Anderen so wie er ist zu akzeptieren, füreinander da zu sein, für den Anderen einzustehen und auch unsere (Um-)Welt als etwas wertvolles zu betrachten. Es bedeutet für uns das Gemeinschaftsgefühl erfahrbar zu machen, aber dennoch zu vermitteln, dass Alle wichtig sind und Jede*r mit seiner Religion und (Familien-)Kultur wahrgenommen wird.
Zu religiösen Festen wie Weihnachten oder Ostern finden viele durch die Erzieher_innen begleitete Angebote und Anschauen statt, um diese noch erlebbarer zu machen. Unter anderem finden Anschauen nach der Kett-Methode für Kinder aller Altersstufen statt.
Ein weiteres Beispiel ist die Mahlfeier des letzten Abendmahls, welche mit den Kindern symbolisch mit dem Teilen von Brot und Traubensaft zelebriert wird. Auch viele weitere Angebot wie das Lesen von Jesusgeschichten oder dem Besuch des Nikolauses in der Kita finden hier Anwendung, um den Kindern Religion und Glaube kindgerecht näherzubringen.